kinderarzt.at: Content Is King – Design zweitrangig.

Screendump www.kinderarzt.at aus 2003

Die Website kinderarzt.at des Wiener Kinderarztes Prim. DDr. Peter Voitl, MBA, ist eine mehrfach preisgekrönte Erfolgsgeschichte. Hier eine historische Fassung aus dem Jahr 2003. Diese Seite spricht über ihren Inhalt insbesondere Mütter an, die um die Gesundheit ihrer Kinder bangen. Das Webdesign aus dem Jahr 2005, das Sie hier sehen, wirkt uralt. Die Website wurde von unseren Nachfolgern aber optisch nur leicht aufpoliert und ist optisch heute ein Anachronismus. Aber: noch immer hoch aktueller Inhalt und super Besuchszahlen. Aus der Arbeit an der Website entstanden auch mehrere Kindergesundheits-Ratgeber in Buchform.Peter Voitl arbeitete Ende der 1990er Jahre noch im SMZ Ost und hatte im Mischek Tower in der Nähe der Wiener UNO-City bzw. des Austria Center Vienna seine erste Ordnation eingerichtet. Allerdings war er nur „Wahlarzt“, hatte also keinen direkten Vertrag mit den Gebietskrankenkassen. Und es ging nun darum, Kunden – besser gesagt Patienten – zu gewinnen, die bereit waren, die Behandlungskosten vorerst zu übernehmen. Die erste Version der Website wurde ca. 1998 mit Dreamweaver als statische HTML-Seite erstellt.

Zielgruppe der Site waren natürlich die Mütter (und eventuell Väter) der Kinder. Es gab aber auch einen eigenen Spielbereich für Kinder auf der Website.

Wir setzten auf tiefergehende Information im Bereich Kinder-Gesundheit. So wurde ein Lexikon der Kinderkrankheiten aufgebaut, wo die einzelnen Themen mit eher langen Beiträgen als Thema des Monats erschöpfend behandelt wurden. Durch die wachsende Anzahl an Fachartikeln stellten wir auf das Contentmanagementsystem Midgard um: Hier werden die Beiträge online im Webbrowser erfasst und in einer MySQL-Datenbank gehalten. Man kann genau einstellen, wann Beiträge veröffentlicht werden – was beim Thema des Monats sehr wichtig war, um das in Ruhe vor der Veröffentlichung vorzubereiten. Die Qualität der einzelnen Beiträge wurde laufend verbessert und auch das wurde belohnt: Denn dieses Online-Lexikon wurde später die Grundlage für mehrere Ratgeber in Buchform über Kinderkrankheiten:

  • Peter Voitl und Jasmin Voitl:
    FAQs aus der kinderärztlichen Sprechstunde: Frequently asked Questions an den Kinderarzt.
    Taschenbuch, 248 Seiten, 2014.
    Weitere Informationen auf Amazon.de
  • Peter Voitl:
    Kinderkrankheiten von A-Z.
    Taschenbuch und Kindle E-Book, 444 Seiten, Verlagshaus der Ärzte, 2011.
    Ins Buch hineinschauen auf Amazon.de
  • Peter Voitl:
    Kinderkrankheiten. Das Nachschlagewerk für Eltern. Alle Beschwerden und Behandlungen verständlich erklärt.
    Taschenbuch, 420 Seiten, humboldt Verlag, 2010.
    Weitere Infos auf Amazon.de
  • Peter Voitl:
    Möglichkeiten neuer ambulanter Strukturen im Gesundheitswesen: am Beispiel der kinderärztlichen Versorgung Wiens.
    Taschenbuch, 92 Seiten, VDM Verlag, 2009.
    Weitere Infos auf Amazon.de
  • Peter Voitl:
    Was fehlt meinem Kind.
    Taschenbuch, 344 Seiten, Verlagshaus der Ärzt, 2007.
    Weitere Infos auf Amazon.de

Eltern konnten Online auch Fragen stellen, es gab auch frühzeitig ein eigenes Forum – und daraus entwickelte sich eine große Community, wo viele Eltern mit ihren Kindern auch zu Patienten – mit bemerkenswert langen Anfahrtswegen – wurden.

Die Website wurde mit Preisen schier überhäuft

  • Gesundheitspreis der Stadt Wien (Silber Kategorie „Medien/Öffentlichkeitsarbeit“)
  • at-Award (Silber)
  • Nominierung zum Constantinus Award – Staatspreis für Consulting (Kategorie „Open-Source“)

Eine Analyse der Besucherinnen dieser Website förderte Erstaunliches zutage:

  • die Verweildauer der Besucherinnen war sensationell lange
  • die Eltern lasen durchschnittlich 25 Beiträge im Lexikon bzw. Pages auf der Website – ich habe so ein sensationelles Ergebnis auf keiner anderen Website gesehen. Im Durchschnitt verlassen Besucher nach 2-3 gelesenen Seiten wieder eine Homepage
  • kinderarzt.at hatte immer ein bemerkenswert gutes Google-Ranking: Von Anfang an wurde hier auf exzellenten Content und Vernetzung und Linkexchange mit anderen Webpages gesetzt, was die Suchmaschinen schon immer belohnten.

Parallel dazu wuchs auch die Praxis von Peter Voitl von zwei Behandlungszimmer im Mischek Tower zu einem weiteren Kindergesundheitszentrum auf der Donauplatte mit noch mehr Behandlungszimmern und einem Schwerpunkt in Kinderkardiologie; und es folgten auch direkte Verträge mit den Gebietskrankenkassen. Die Öffnungszeiten wurden stark erweitert – auf den Samstag – und am liebsten würde man diese Kinderambulanz auch am Sonntag öffnen, da Kinder leider jederzeit und sehr rasch akute Symptome zeigen können und dann sofortige Intervention auch am Wochenende oder an Feiertagen angesagt ist.

Seit ca. 2005 betreue ich die Website nicht mehr, doch wurde der Charakter der Site stark bebehalten. Die alten Fassungen kann man auch unter http://web.archive.org/web/*/www.kinderarzt.at schön sehen.


Wenn Sie aus dem Gesundheitsbereich sind und auch eine erfolgreiche Website wie kinderarzt.at haben wollen,
dann wenden Sie sich an Martin Mucha!

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