Pitch Decks: so präsentieren sich Start-Ups erfolgreich

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Als „Pitch Deck“ bezeichnet man die Präsentation einer Geschäftsidee vor möglichen Investoren, Partnern oder auch potenziellen Kunden. Ein „Pitch Deck“ präsentiert ein Start-up-Unternehmen in wenigen Folien. Dabei gilt wie immer: „weniger ist mehr“.

Inhalt

Begriffsdefinition Pitch Deck

Als „Pitch Deck“ bezeichnet man die Präsentation einer Geschäftsidee vor möglichen Investoren, Partnern oder auch potenziellen Kunden. Ein „Pitch Deck“ präsentiert ein Start-up-Unternehmen in wenigen Folien. Dabei gilt wie immer: „weniger ist mehr“: Das ideale „Pitch Deck“ besteht so aus 10 bis maximal 15 Slides, die die Geschäftsidee und die Menschen, die dahinter stecken, erfahrbar machen. Am besten ist es, wenn dabei in Wort und Bild eine Geschichte erzählt wird („Story Telling“).

„Art of Start“ von Guy Kawasaki

2007 präsentierte Guy Kawasaki seine Gedanken zu einer guten Präsentation in einer Präsentation http://de.slideshare.net/huer1278ft/the-art-of-the-start-37633 bzw. in einer Grafik zur „Art of Start“: http://de.slideshare.net/GuyKawasaki/the-only-10-slide-you-need-in-a-pitch-from-the-art-of-the-start-20

PitchDeckCoach

Gute Hintergrundinfos zur Gestaltung der einzelne Folien eines Pitch Decks liefert auch der PitchDeckCoach unter http://pitchdeckcoach.com/pitch-deck

Kevin Hale: the macro

Im Blog (the macro) gibt Kevin Hale Tipps zur Gestaltung von Pitch Decks und Präsentationen: http://themacro.com/articles/2015/11/how-to-design-a-better-pitch-deck

ImprovePresentation: Infografik zum Aufbau von Pitch Decks

t3n hat hier auch einen schönen Übersichtsartikel zum Thema verfaßt, wo man sich vor allem auf https://www.improvepresentation.com/ bezogen hat, woher auch die untenstehende Grafik „12 Slides Of A Pitch Deck“ und stammt.

Abbildung 12 Slides Of A Pitch Deck von ImprovePresentation.com

Abbildung 12 Slides Of A Pitch Deck von ImprovePresentation.com

Der Aufbau der 12 Folien nach ImprovePresentation.com

  1. Einführung: Wer präsentiert hier eine Geschäftsidee und warum? Diese Folie ist möglichst kurz und prägnant zu halten.
  2. Team: Wer steht hinter der Geschäftsidee? Wer sind die Gründer, wie groß ist das Team und wer hat welche Aufgaben?
  3. Problem: Welches Problem löst das Produkt? Besteht auf Kundenseite eine echte „Pain“. Es muss deutlich werden, dass der „Product Market Fit“ bereits hinreichend geschärft ist. Wer Probleme propagiert, die es auf Kundenseite gar nicht gibt, scheitert sicher.
  4. USP: Was macht das Produkt einzigartig und wie unterscheidet es sich im Detail von vergleichbaren Lösungen am Markt?
  5. Lösung: Auf einer Folie ist im Detail zu beschreiben, wie das Produkt das skizzierte Problem lösen soll. Was sind die Funktionen? Was sind Mehrwerte? Wo besteht langfristiges Potential zur Verbesserung und Ergänzung?
  6. Produkt: Wie funktioniert das Produkt oder der Dienst genau? Welche Technologien stehen dahinter? Use-Cases sollten aufgezeigt und mit einigen klare Beispiele herausgestellt werden.
  7. Traction (Zugkraft, Anziehungskraft, Traktion): Man soll glaubhaft darstellen, dass es ein messbares Set an Kennzahlen gibt, das dem Produkt oder der Dienstleistung ein hinreichendes Potential bescheinigt. Hat die Landingpage bereits gut performt und wie groß ist die Warteliste? Wie aktiv sind die Nutzer und wie nehmen sie das Produkt an? Wieviele User/Kunden werden von eurem Produkt in den Bann gezogen („traction“).
  8. Marktvolumen: Wie groß ist der Markt, in dem sich bewegt wird? Es muss sichergestellt sein, dass dieser weder gesättigt noch zu klein ist. Welche Umsätze werden im Markt anbieterübergreifend erwirtschaftet und wie groß ist die eigene Zielgruppe?
  9. Wettbewerb: Wer sind die Konkurrenten und mit welchen Ansätzen versuchen sie, das adressierte Problem zu lösen? Hinweis: „Wir haben keine Konkurrenten!“ kommt bei Investoren gar nicht gut an.
  10. Geschäftsmodell: Wie soll mit dem Produkt Geld verdient werden? Dazu gehört auch, plausibel zu erklären, warum das welchen Preis rechtfertigt und wann mit ersten Umsätzen zu rechnen ist.
  11. Investoren: Wie hoch ist der Finanzierungsbedarf für die Umsetzung, Skalierung und Pflege des Produkts? Werden Business Angels oder Venture-Kapitalisten gesucht?
  12. Kontakt: Wer ist der wichtigste Ansprechpartner für Shareholder und wie kann man ihn erreichen? Alle Kontaktmöglichkeiten angeben: Handynummer, E-Mail-Adresse, Messenger-Adressen und Social-Media-Profil.

Beispiele und Templates für erfolgreiche Pitchdecks

Pitch Decks bekannter Online Firmen: von AirBnB bis YouTube

Pitch Deck Vorlagen/Templates

Abschließend: Guy Kawasaki über „Lügen, aber richtig“

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